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Wetter-Rückblende > Merkmale des Jahreswetters
2010
Geringer Wärmeüberschuss. Warmer April und Juli. Der Juli 2010 gehört zu den wärmsten seit Beginn der Messungen 1864. Kalter Dezember mit Schneefall. Nasser Mai.
2009
Das Jahr begann frostig und schneereich im Februar. Es folgte der zweitwärmste Frühling seit 1864,obwohl der März noch nass und sonnenarm war. Der Sommer zeigte sich im Juni und Juli nass und wechselhaft und kam erst Mitte August auf Hochtouren. Ausgesprochen trockener Herbst, mit warmen Tagen bis in den Oktober hinein. Drittwärmster November seit 1864. Eistage im Dezember und erster bedeutender Schneefall. Schnee bis Ende Jahr weggeschmolzen. Das Jahr war 1,2 Grad zu warm, niederschlagsarm und sonniger als im Durchschnitt. Es war das siebenwärmste Jahr seit 1864. Sechs der sieben wärmsten Jahre seit Beginn der Messreihe 1864 traten in den letzten zehn Jahren auf (Quelle: MeteoSchweiz).
2008
Milder Winter 2007/08. Januar und Februar sehr sonnig. Winterliche Ostern am 23. März. April nass und sonnenarm. Trockenster Mai seit 1864, sehr sonnig. Sommer (Juni-August) unbeständiger Wetterverlauf. September und Oktober nach Kaltlufteinbrüchen mildes und sonniges Herbstwetter. Langer Altweibersommer. Ende Oktober Starkschneefall. Zweiter Wintereinbruch im November. Im Dezember wieder einmal Schneehöhen von 15-20 cm. Dennoch grüne Weihnachten.
2007
Wärmster Winter 2006/07 seit Messbeginn 1864. Februar ohne Schnee. Wärmster Frühling seit 1864. Durchschnittlicher Juni. Juli unbeständig. August regenreich, aber an Wochenenden immer schön. Herbst sonnig. Dezember schneearm und zu warm.
2006
Kalter Jahresbeginn. Kein Schnee im Januar, aber sehr sonnig. Nasser und kühler Frühling. Starkschneefall Anfang März. (40 cm). Mai unbeständig mit gelegentlichen Kälteeinbrüchen. Heissester Juli seit Messbeginn 1864. Sonnenärmster August seit 105 Jahren und nasskalt. Herbst: Doppelter Wärmeüberschuss gegenüber der Norm 1961-1990. Dezember sehr sonnig und mild.
2005
Sehr kalter Februar mit Winterfreuden. Hartnäckiger Winter bis März. Wechselhafter April Warmer Sommerbeginn. Juli und August kühl und regnerisch. Goldener Herbst mit Trockenheit. Ganzes Jahr zu warm.
2004
Harmloser Mix von Wetterlagen. Von allem etwas! Ohne spektakuläre Ereignisse. Es war wiederum deutlich zu warm und sonniger als im langjährigen Mittel, aber auch niederschlagsreicher.
2003
Hitzesommer! Februar mit geschlossener Schneedecke. März sehr sonnig und viel zu warm. Extrem heisser Juni. Ausserordentliche Hitzewelle in der ersten Augusthälfte. Wärmster Sommer seit 250 Jahren. Kältester Oktober seit 30 Jahren. Schönes Herbstwetter im November. Kalte, weisse Weihnachten.
2002
Extrem nass, extrem warm. Milder Winter 2001/02. Sonniger und warmer März. Wärmster Juni seit Messbeginn 1864. Sommer unbeständig. Rekordniederschläge im Oktober und November. Dezember viel zu warm, viel Hochnebel, extrem sonnenarm (2,4 Stunden statt normal 26 Stunden).
2001
Sehr warmes Jahr, recht sonnig, trotzdem zu nass. Sehr nasser März. Sehr warmer Mai (hochsommerlich am Ende). Einer der nässesten Frühling seit 1864. Sonniger und heisser August. Allgemein ein guter Sommer trotz Kälterückfällen im Juni und Juli. Nasskalter September, goldener Oktober (wärmster seit Messbeginn 1864).
2000
Zweitwärmstes Jahr seit 135 Jahren (wärmer war 1994). Mai und Juni Schönwettermonate. Frühzeitig in der ersten Maihälfte hohe Temperaturwerte. Hitzeperiode im August. Verregneter und kühler Ferienmonat Juli. Geringe Schneemengen und nur an wenigen Tagen. Zu trocken.
1999
Zu warm, zu nass, nasser Sommer, sonnenarm. Ein Katastrophenjahr mit Ueberschwemmungen und Sturmschäden. Milder Winter (Januar, Februar). Nur zwei Schönwetterperioden vom 9.-17. März und 1.-15. September. Sturm „Lothar“ am 26. Dezember.
1998
Milder Jahresbeginn bis 20. Januar. Februar mild und trocken. Mai warm, sonnig und trocken. Trockenster Mai des Jahrhunderts. August ebenfalls sonnig, heiss und trocken. Herbst regenreich und Besonnungsdefizit. Ganzes Jahr Ueberschüsse an Wärme und Sonne.
1997
Um 1,4 Grad zu warm. Zu warmer Winter 1996/97, vor allem der Februar war mild. Der Frühling gehört zu den sonnigsten des Jahrhunderts. Sommer war nass und sonnenscheinarm und sehr unbeständig. Herbst mit Sonnenscheinüberschuss, zu trocken und zu mild.
1996
Winter 1995/96: kältester seit neun Jahren. Frühling zu trocken und zu warm. Früher Hochsommer, vor allem war die erste Junihälfte sehr warm. Herbst zu sonnenscheinarm und zu nass. Früher Wintereinbruch mit sehr kaltem Jahresende (minus 12,4 Grad).
1995
Um 1,2 Grad zu warm. Winter 1994/95 zu warm. Februar sehr mild. Frühling etwas zu warm. Feuchter März und ausgesprochen nasser Mai. Sommer: sehr trockener und heisser Juli, feuchter August. Der Herbst bleibt vor allem wegen des sehr trockenen Oktobers in bester Erinnerung.
1994
Wärmstes Jahr in diesem Jahrhundert. (2,2 Grad zu warm). Die Niederschläge lagen wegen des katastrophalen Jahrhundertregens vom 19. Mai 16% über der Norm. Alle Monate (ausgenommen April) waren wärmer als normal. Winter 1993/94 sehr mild. Frühling sehr nass. Sommer sehr heiss. Herbst zu warm und zu nass.
1993
Ein Jahr mit verschiedenen negativen Rekorden: Schlechtwettersommer (einsame Niederschlagsspitze im Juli), sonnenscheinärmster Herbst (November nur 13 Stunden Sonne!), praktisch kein Schnee (lediglich an 13 Tagen lag eine Schneedecke und höchstens 3 cm). Wiederum, wie schon alle sechs Jahre vorher, kräftiger Wärmeüberschuss, vor allem im Januar (zweitwärmster Januar seit 1864), April, Mai Juni und Dezember (drittwärmster Dezember des Jahrhunderts).
1992
Das Jahr wies erneut wie die fünf vorhergegangenen Jahre kräftige Wärmeüberschüsse auf, denn alle Temperatur-Monatsmittel vom Februar bis September waren höher als normal. Das Jahr war zu nass, was jedoch nur auf den Schlechtwetterherbst zurückzuführen war mit Sturmtiefs und Westwindlagen. Die Sonne schien im Winter 1991/92 überdurchschnittlich viel, im Frühling und Sommer entsprach die Besonnung der Norm, der schlechte Hebst war sonnenarm (Oktober und November nur 48 Stunden Besonnung). Ungewöhnlich warmer Hochsommer, vor allem August.
1991
Traumsommer! (66 Sommertage, also Maxima über 25 Grad). Das Jahr war zu trocken, wies eine übernormale Sonnenscheindauer auf und war wie die vier vorhergegangenen Jahre um 1 Grad zu warm. Immerhin waren Februar, April, Mai und Juni bedeutend kälter als normal. Im August nur 7 mm Regen und 263 Sonnenstunden.
1990
Drittes aufeinanderfolgendes Jahr mit beträchtlichem Wärmeüberschuss. Wärmstes Jahr seit 1864. Ein Schönwetterjahr. Januar und Februar mild. April, Juni und September kälter als normal. Milder Winter 1989/90. Kein einziger Tag mit einer Schneedecke. Frühling trocken und zu warm. Sommer sonnenreich. Herbst niederschlagsreich, aber zu warm.